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Schulung: Das Eschentriebsterben und seine Pilze

Blick in das Kronendach eines Waldes

Der Mikropilz Hymenoscyphus fraxineus, das Eschen-Stengelbecherchen, lehrt in letzter Zeit die Baumpflege- und Forstpraxis das Fürchten. Der Pilz verursacht einserseits das bekannte Ast- und Triebsterben in der Krone, andererseits aber auch basale Nekrosen am Stamm. Diese können durch sogenannte Folgepilze besiedelt werden, die teilweise durch rasch fortschreitende Wurzelfäule die Eschen zu Fall bringen. Dies birgt eine tatsächliche Gefahr für Personen und Sachgüter.

Daher wird die Situation des Eschentriebsterbens derzeit sehr stark medial diskutiert und schürt die Ängste sowohl von Verantwortungsträgern in Städten und Gemeinden als auch von Privatpersonen. Das Institut für Waldschutz bietet daher Informationsveranstaltungen zu diesem Thema für alle Interessierten an. Dazu zählen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Forstwirtschaft, von Gemeinden und Städten, Baumpfleger, Sachverständige oder Gartenbesitzer.

Eschenstamm liegt quer, Rinde aufgerissen und weißes Pilzmycel ist sichtbar
Markant ist das weiße Pilzmycel sichtbar.

Die Schulung wird jeweils durch zwei Mitarbeiter/innen des Institutes für Waldschutz des BFW (Mag. Dr. Katharina Schwanda, Ing. Martin Brandstetter) durchgeführt und besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil.

  • Theoretischer Teil: Geschichte der Krankheit in Europa und Österreich, Symptomatik und Erkennung, Krankheitsverlauf, Folgepilze Vortrag und Übung mit Anschauungsmaterial im Raum (ca. 1,5 Stunden)
  • Praktischer Teil: Spurensuche im Wald nach der Krankheit, spezielle Beachtung von Stammnekrosen und sekundären Schadfaktoren

Preise

Gruppe: 950.- Euro, maximal 30 Personen (Schulung auch vor Ort möglich),
Einzelperson: 90.- EUR (mind. elf, max. 15 Personen pro Gruppe).
Informationen: katharina.schwanda@bfw.gv.at