Skip to content
CLICK TO ENTER

5 Jahre Institut für Waldbiodiversität und Naturschutz: Fünf Jahre Leidenschaft für die Waldbiodiversität

Gruppenfoto vom Institut für Waldbiodiversität und Naturschutz.

Seit seiner Gründung am 1. Februar 2021 hat sich das Institut für Waldbiodiversität und Naturschutz (I2) zu einer unverzichtbaren Säule des Bundesforschungszentrums für Wald (BFW) entwickelt. In nur fünf Jahren ist aus einer Vision ein dynamisches Kompetenzzentrum gewachsen, das wissenschaftliche Exzellenz mit praktischen Lösungen für die drängendsten Fragen unserer Zeit verbindet.

Wachstum und Dynamik

Was 2021 als Neustart begann, ist heute ein lebendiges Team aus rund 35 aktiven Expertinnen und Experten. Insgesamt haben in den letzten fünf Jahren über 100 Personen – von internationalen Forscher:innen bis hin zu engagierten Praktikant:innen – zum Erfolg des Instituts beigetragen. Dieses personelle Wachstum spiegelt die enorme Relevanz unserer Themen wider: Waldbiodiversität ist heute kein Nischenthema mehr, sondern der Schlüssel zu klimaresilienten Wäldern.

Meilensteine der Forschung und Praxis

Das I2 hat in den vergangenen Jahren Maßstäbe gesetzt – national wie international:

  • Klimaresilienz & ökologische Genetik: Mit Projekten wie der Anlage von Samenplantagen Südburgenland (z. B. für die Esche oder im Rahmen des Waldfonds) sichert das Institut das Erbgut unserer Wälder für kommende Generationen.
  • Schutzgebiete & Monitoring: Wir betreuen heute ein beeindruckendes Netzwerk von 199 Naturwaldreservaten auf über 9.148 Hektar sowie das innovative Programm der Trittsteinbiotope mit 458 Trittsteinbiotopen über 1.387 ha.
  • Digitale Innovation: Von der Entwicklung der „Baumartenampel“ bis hin zu KI-gestützter Bioakustik und modernsten GIS-Analysen – wir nutzen High-Tech, um die Vielfalt des Waldes messbar und schützbar zu machen.

Ein starker Partner für die Praxis

Ein besonderes Kennzeichen des Instituts sind unsere Forschungsergebnisse, die direkt in geförderte Projekte und praktische Anwendungen fließen. Wir verstehen uns als Schnittstelle zwischen Politik, Forstwirtschaft und Naturschutz – insbesondere im Hinblick auf neue Herausforderungen wie die EU-Verordnung zur Wiederherstellung der Natur.

Blick in die Zukunft

„Unsere Arbeit ist ein Wettlauf gegen die Klimakrise“, so Institutsleiterin Katharina Lapin. „Die nächsten fünf Jahre werden im Zeichen der Umsetzung stehen:Wie können wir Biodiversität auf der Fläche erhöhen Was bedeutet Renaturierung für Forstbetriebe und wie können wir diese unterstützen? Mit unserem starken Team und einer klaren Strategie sind wir bereit für diese Aufgaben.“

Wir danken allen Partnern, Wegbegleitern und dem gesamten Team für fünf Jahre Leidenschaft für den Wald!