Erholung
Der Wald ist ein zentraler Erholungsraum für die Gesellschaft. Seine Bedeutung als Ort der Entspannung, des Sports und der Freizeitgestaltung ist besonders in einer zunehmend urbanisierten und vom Klimawandel geprägten Welt zentral. Studien des Bundesforschungszentrums für Wald (BFW) im Fachbereich Wald, Gesellschaft und Internationales zeigen, wie der Wald in Österreich als Erholungsraum erlebt und genutzt wird.
Vielfältige Formen der Waldnutzung
Die Nutzungsmuster sind dabei vielfältig: Ob als Rückzugsort für stille Spaziergänge, als Raum für sportliche Aktivitäten oder als Ort für gesellige Ausflüge – der Wald erfüllt unterschiedliche Bedürfnisse. Diese Vielfalt bringt nicht nur Herausforderungen mit sich, wie erhöhten Arbeitsaufwand für die Waldbewirtschaftenden oder Konflikte zwischen Nutzer:innengruppen, sondern viele positive Aspekte: Der Wald dient als Lernort, etwa für Umweltbildung oder Naturerlebnisprogramme. Die Erholung im Wald ist eine kulturelle Praxis, die der Bevölkerung Raum für Entspannung und Naturerlebnis bietet. Gleichzeitig hat sie eine ökonomische Bedeutung, etwa durch touristische Angebote und indirekt lokale Wertschöpfung.
Erholung und Wohlbefinden im Klimawandel
Gerade im Klimawandel ist der Wald ein wichtiger Ort für das Wohlbefinden: An heißen Sommertagen bieten Wälder durch Beschattung und Verdunstung ein besonders im Vergleich zum bebauten Raum angenehmes Klima.
Forschung zur Erholungswirkung des Waldes
Wir erforschen die Erholungswirkung des Waldes aus sozialwissenschaftlicher Perspektive – als Grundlage, um die Erholungsfunktion des Waldes langfristig zu sichern.