DI Erich Lang verstorben
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1957 in Eisenstadt geboren, besuchte Lang die HTL für Hochbau und studierte anschließend Kulturtechnik und Wasserwirtschaft an der Universität für Bodenkultur. Nach einigen Jahren in Konstruktionsbüros wechselte er im Februar 1989 zur damaligen Forstlichen Bundesversuchsanstalt (heute BFW). Dort führte er zahlreiche Experimente zu Niederschlag, Abfluss und Wildbacherosion durch und analysierte die Schutzwirkung von Vegetationsdecken. 1993 übernahm er die Leitung der Abteilung „Wildbachhydrologie“, 2016 wurde er Fachbereichsleiter für „Wildbachmonitoring“.
Er war lange Zeit auch stellvertretender Institutsleiter und zeichnete sich durch eine kollegial-freundschaftliche Führung der Mitarbeiter:innen aus. Er hat sich um die Instrumentalisierung und die Betreuung der Mustereinzugsgebiete verdient gemacht und dabei immer auf die Wichtigkeit unserer langjährigen Mitarbeiter vor Ort verwiesen. In den letzten Berufsjahren beschäftigte er sich mit den Auswirkungen des Klimawandels auf den Alpenraum. Ende Februar 2022 ging er in Pension.
Erich Lang war in seiner Arbeit sehr akribisch – dies war sicherlich eine seiner Grundeinstellungen auch für alle anderen Lebensbereiche. Er war daher in allen administrativen Angelegenheiten, die einen gewissen Formalismus mit sich bringen, immer eine gefragte Ansprechperson.
Seine große Leidenschaft galt der Fotografie, Freiheit bedeutete ihm das Motorradfahren, auch das Segeln zog ihm magisch an. Reisen und Urlaube öffneten neue Horizonte für ihn, ein gutes Essen und erlesene Weine rundeten die Tage ab, diese wurden von ihm am liebsten in Gesellschaft geteilt. Diese gemeinsame Zeit hinterlässt tiefe Spuren in unseren Herzen.
Seine Kolleginnen und Kollegen der Wildbach-Abteilung