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Risiko, Naturgefahren und Schutzwald

Das Projekt INKARisk beschäftigt sich seit Anfang 2019 mit Risiko im Bereich Wildbach- und Lawinenprozesse. Auch das Management von Geodaten ist ein relevantes Thema vor allem in Bezug auf Naturgefahren, Schutzwald und Waldbrand.

Das BFW und „die Wildbach“ sind im Bereich Naturgefahren anerkannte Institutionen in Österreich. Die Themen und Herausforderungen, die sie in Kooperation bearbeiten sind Schnee- und Lawine, Zustandsbewertung von Schutzbauwerken, transnationale Vernetzung, angewandte Forschung, Planungswissen und Infrastruktur von Geodaten. Der Aufbau und der Austausch dieser Wissensbereiche auf Expertenebene haben sich über Jahre hinweg für einen beiderseitigen Nutzen bewährt.

„Infolge der Reorganisation des BMNT kann die Kooperation nun auch in den Fachgebieten Schutzwaldmanagement sowie -prävention vertieft werden.“

Diese Fachbereiche stellen zentrale Entwicklungsfelder beider Institutionen dar und haben daher sowohl wissenschaftlich-innovative als auch fachstrategische Bedeutung. Für vier Jahre wird nun im Rahmen von INKArisk nachhaltige Entwicklungsarbeit geleistet. Darüber hinaus soll der multilaterale Wissens- und Technologietransfer mit besondere Schwerpunktsetzung in den Fachnetzwerken der Food and Agriculture Organization (FAO) der Vereinten Nationen, der Makroregionalen Strategie für den Alpenraum (EUSALP) sowie der Alpenkonvention (PLANALP) forciert werden.

Wildholz in den Gräben kann zu Verklausungen führen. Foto: BFW/Karl Hagen

Kooperation für Risikomanagement gegen Naturgefahren

Konkret heißt es, dass in Kooperation mit der Wildbach- und Lawinenverbauung und unter Nutzung der wissenschaftlichen Kompetenzen des BFW die Entwicklung von innovativen Konzepten und der nachhaltige Aufbau von Kapazitäten für das Risikomanagement in Bachbereichen, Wildbachprozessen, Lawinenprozessen, Georisiken, Monitoring (für diese Prozesse), Geodatenmanagement (für diese Prozesse, sowie Schutzwalds und Waldbrand) gefördert werden.

Als Ergebnisse sind ein Bericht zum Stand des Wissens und der Technik zu erwarten. Weiters soll die Struktur der Geodaten erfasst und daraus Richtlinien zu deren Management erarbeitet werden. Was die vertiefte Zusammenarbeit im Bereich von Schutzwald betrifft, wird es nun neue Methoden geben, die eine möglichst genaue Beurteilung von hydrologischen und gravitativen Gefahrenprozessen erlauben“.