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Abteilung

Wildbach-Monitoring

Eine Abteilung des Fachinstituts für

Naturgefahren

Abteilungsleiter

Mitarbeiter

Suntinger Stefan

T +43-1-87838

Wildbäche stellen seit Beginn der Besiedelung des Alpenraumes eine Bedrohung für Leib und Leben der Menschen, deren Eigentum sowie Wirtschafts- und Infrastruktureinrichtungen dar. Der zunehmende Konflikt zwischen den „natürlichen“ Gefahrenprozessen und dem stetig steigenden Nutzungsanspruch des Menschen führt zu einem verstärkten Bedarf an Schutzstrategien und -maßnahmen. Die Wahrscheinlichkeit des Eintretens und mögliche Auswirkungen dieser Gefahren in Form von Schäden definieren dabei den Grad des Risikos. Jährliche Ausgaben der öffentlichen Hand von mehr als 100 Millionen Euro für den Schutz vor Wildbachgefahren unterstreichen die Bedeutung dieses Bereiches.

Naturgefahren können zwar vom Menschen nicht gänzlich ausgeschaltet werden, es lassen sich aber neue Strategien und Maßnahmen für ein effizientes Risikomanagement entwickeln. Hauptaufgabe des Fachbereiches Wildbachmonitoring ist es, die dazu notwendigen wissenschaftlichen Grundlagen über die Prozesse Hochwasser und Muren zu erarbeiten. Die Erhebung und Analyse von Daten aus Schad-/Katastrophenereignissen stellen dabei einen wichtigen Eckpfeiler der Forschungstätigkeit dar.

Ein weiteres Fundament dafür ist die Einrichtung und der dauerhafte Betrieb von Monitoring-Systemen in Wildbacheinzugsgebieten. In diesen wird einerseits das für Prozessanalysen erforderliche Datenmaterial gewonnen, anderseits erlangen diese langjährigen Messreihen im Zusammenhang mit dem Themenkreis Klimawandel auch interdisziplinär immer mehr an Bedeutung.

  • Wildbachmonitoring in ausgewählten Mustereinzugsgebieten
  • Führung eines digitalen Schadenskatasters in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus