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Krankheiten und Schädlinge an Baumarten für den klimafitten Wald der Zukunft

Tanne, Kiefer, Ahorn und Eiche haben eine hohe Toleranz gegenüber Hitze und Trockenheit. Trotzdem kommt es gegenwärtig zu einem vermehrten Auftreten einer Vielzahl von Schädlingen und Krankheitserregern an diesen „Zukunftsbaumarten“. Im Projekt „CLIFF“ soll das Wissen zu diesen Organismen erweitert werden.

Temperatur- und Niederschlagsextreme werden durch die Klimakrise zunehmend häufiger. In der Forstwirtschaft müssen daher schon jetzt Maßnahmen gesetzt werden, die den Wald der Zukunft widerstandsfähig gegen die veränderten Umweltbedingungen machen. Hoffnungsträger der heimischen Wälder sind Baumarten, die den zunehmend trockenen und warmen Bedingungen sowie häufigeren Extremwetterereignissen standhalten können.

Unter anderen gelten heimische Arten der Kiefer und der Tanne, des Ahorns und der Eiche als geeigneter Ersatz für nicht mehr klimaadaptierte Baumarten. Bereits jetzt wird an ihnen jedoch das vermehrte Auftreten von Schadorganismen und komplexen Krankheitsphänomenen, deren langfristiges Schadpotential noch unklar ist, beobachtet.

Bereits jetzt wird das vermehrte Auftreten von Schadorganismen und komplexen Krankheitsphänomenen beobachtet, wie hier die Russrindenkrankeit bei Ahornbäumen. Foto: BFW, Thomas Cech

Das Projekt „CLIFF“ (CLImate Fit Forests), gefördert im Rahmen des Österreichischen Waldfonds, ist eine Kooperation des Bundesforschungszentrums für Wald (BFW) mit der Universität für Bodenkultur (BOKU) und der Universität Wien (UNIVIE). Im Projekt wird der Fokus auf vier Zukunfts-Baumarten aus der Perspektive des Waldschutzes gelegt, um Strategien gegen die Auswirkungen aktueller und neuartiger Krankheitserreger zu entwickeln.

Ziele

Im Projekt CLIFF haben wir uns folgende Ziele gesetzt, um der forstlichen Praxis bei der Etablierung und Erhaltung gesunder, klimafitter Wälder zur Seite zu stehen:

  • Stand des Wissens zu ausgewählten Schadorganismen an Tanne, Kiefer, Ahorn und Eiche aufarbeiten und Informationen für die Praxis zur Verfügung stellen
  • Verbreitung und Befallsintensität von assoziierten Krankheitserregern in österreichischen Wäldern erfassen
  • Kontrollierte Versuche und Erhebungen im Freiland durchführen, um vertiefende Kenntnisse zur Biologie und Ökologie ausgewählter Krankheiten & Schädlinge zu erlangen
  • Abiotische Faktoren untersuchen, die das Auftreten von Krankheiten begünstigen (Temperatur, Trockenheit, Standortparameter, etc.)
  • Wirtsbaumspektrum neuartiger Krankheitserreger abgrenzen
  • Waldbauliche und waldökologische Maßnahmen entwickeln, die erlauben, Krankheiten zu vermeiden oder einzudämmen

Im Zentrum der Projektarbeiten steht der Dialog und Wissensaustausch zwischen den beteiligten Projektpartner*innen und der forstlichen Praxis / den Stakeholdern. Auf dieser Projekt-Website finden Sie laufend alle Informationen zu den Baumarten, ihren Krankheitserregern und den im Projekt gewonnenen Erkenntnissen sowie aktuelle Termine von Workshops und Informationsveranstaltungen.

Team: Kontakt & Projektpartner

Institut für Waldschutz, Bundesforschungszentrum für Wald (BFW),
Seckendorff-Gudent-Weg 8, Austria, 1131 Wien

Projektleitung:
Mag. Dr. Katharina Schwanda (katharina.schwanda@bfw.gv.at)

Projektpartner*innen:
Institut für Forstentomologie, Forstpathologie und Forstschutz (IFFF), Universität für Bodenkultur

  • Univ.Prof. DI Dr. Thomas Kirisits (BOKU) Institut für Forstentomologie, Forstpathologie und Forstschutz (IFFF) (thomas.kirisits@boku.ac.at)
Logo BOKU 150 Jahre

Department für Botanik und Biodiversitätsforschung, Universität Wien (UNIVIE)

Logo der Universität Wien

Fördergeber:
www.waldfonds.at

Logo Waldfonds Republik Österreich

Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft

Logo BML