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Fachinstitut

Naturgefahren

Das Institut für Naturgefahren entwickelt praxisorientierte Methoden, um menschlichen Lebensraum zu sichern. Im Mittelpunkt stehen Untersuchungen zur Entstehung, Entwicklung und Wirkung alpiner Naturgefahren, wie Lawinen, Muren, Wildbäche und Rutschungen. Damit werden wichtige Grundlagen für einen nachhaltigen Schutz des alpinen Lebensraumes bereitgestellt, insbesondere dafür, dass der Wald auch in Zeiten der Klimaänderung und des gesellschaftlichen Wandels seine vielfältigen Leistungen für Mensch und Natur erbringen kann.   

Institutsleitung

Dr. Jan-Thomas Fischer

M +4366488508289
jt.fischer@bfw.gv.at

Sekretariat

MitarbeiterInnen

Faten Abdel Salam

Projekte &
Forschungsergebnisse

Ansicht eines Waldes in steiler Hanglage

Innovative Lösungen für klimafitte Schutzwälder - MOSAIC-Projekt

Schutzwälder sind eine der wichtigsten natürlichen Schutzmaßnahmen in den Alpen. Sie schützen Siedlungen, Verkehrswege und weitere Infrastruktur vor Lawinen, Steinschlag und anderen Naturgefahren. Gleichzeitig speichern sie Kohlenstoff, regulieren den Wasserhaushalt und schaffen wertvolle Lebensräume. Doch der Klimawandel setzt diese Wälder zunehmend unter Druck.

AquaSilva: Wie Wälder Wasser speichern und Hochwasserrisiken reduzieren können - Projekt

Starkregenereignisse, Hochwasser und längere Trockenperioden treten infolge des Klimawandels immer häufiger auf. Gleichzeitig wächst die Bedeutung natürlicher Lösungen, um Wasser in der Landschaft zurückzuhalten und den Wasserhaushalt zu stabilisieren.

Zuhörer:innen sitzen im Seminarraum

Den Bergwald klimafit machen: INTERREG-Projekt WINALP 21 zeigt Wege auf - Projekt

80 Teilnehmende aus Forstpraxis und Naturschutz informierten sich in Benediktbeuern über die Ergebnisse des INTERREG-Forschungsprojekts „WINALP 21 – Bergwälder fit im Klimawandel“.

Die Erlauf in Niederösterreich, Blick auf Bachbett und Fluss

ZEMOKOST – das Hydrologie-Programm des BFW - ZEMOKOST-Programm

Aufgrund der starken Nachfrage wurde das Programm zur Abschätzung von Hochwasserabflüssen in Wildeinzugsgebieten neu überarbeitet und steht nun als freier Download zur Verfügung.

Gruppenfoto der Teilnehmenden des Instituts für Naturgefahren an der INAC-Konferenz

Erste interalpine Naturgefahrenkonferenz ging erfolgreich über die Bühne - Konferenz INAC

Die erste Inter-Alpine Natural Hazards Conference (INAC) fand vom 5. bis 7. Mai 2025 in Innsbruck statt. Über 100 Expert:innen aus Österreich, Deutschland, Frankreich, Italien, Norwegen und der Schweiz nahmen teil. Sie kamen aus den Bereichen Wissenschaft, Industrie, Infrastruktur und Technik.

Gruppenbild des Netzwerktreffens

we4DRR: Frauennetzwerktreffen in Bozen - Netzwerktreffen

Das jährliche Treffen vom Frauennetzwerk "women exchange for Disaster Risk Reduction" (we4DRR) fand vom 8. bis 9. April 2025 in Bozen in Kooperation mit Eurac Research statt. Unterstützt wurde die Veranstaltung von der EUSALP Action Group 8 "Risk Governance".